Praxis 

Kinder- und Jugendmedizin

Dr. Wilfried Henes

Dr. med. Wilfried Henes

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Kinder- und Jugendpneumologe

Finkenweg 6  72531 Hohenstein

Fon 07387 987 2370


www.praxis-henes.de

Ein Hafen gibt dem Schiff, das von hoher See heimkehrt, Schutz und Sicherheit. Hier kann das Schiff neue Ladung fassen, für die nächste Fahrt „flott“ gemacht werden und Neuigkeiten aufnehmen. Der Hafen ist ein Ort der Geborgenheit, an dem viele Fäden zusammenlaufen und an dem der Leuchtturm steht, der den Weg weist. 

Diese Bilder verbinden wir auch mit der Abkürzung „PORT“, die gleichzeitig für „Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung“ steht 

– unser zukunftsweisendes Förderprogramm.

Einen solchen Hafen samt Leuchtturm gibt es seit Oktober 2019 in der Gemeinde Hohenstein im Landkreis Reutlingen. Im neuen PORT-Gesundheitszentrum auf der Schwäbischen Alb soll  die Gesundheitsversorgung der Zukunft wie unter einem Brennglas erlebt werden: multiprofessionell, kommunal verankert, beratend, koordiniert, patientenorientiert und sektorenübergreifend.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat in seinem Gutachten von 2014 empfohlen, lokale Gesundheitszentren einzurichten. Diese sollen in Deutschland die Primärversorgung, also die gesundheitliche Grundversorgung, stärken. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Länder mit einer gut entwickelten Primärversorgung bessere Gesundheitsergebnisse erzielen. Als Robert Bosch Stiftung sind wir überzeugt, dass Primärversorgungszentren im Sinne des PORT-Konzepts die richtigen Wege weisen, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfähig zu gestalten und den Menschen in gesundheitlichen Fragen die Sicherheit eines Hafens zu geben.

Hohenstein – Nach Jahren intensiver Vorarbeit war es soweit: das PORT (Patientenorientierte Zentren zur Primär- und Langzeitversorgung) Gesundheitszentrum in Hohenstein (Kreis Reutlingen) öffnet seine Pforten. Das Gesundheitszentrum zeigt beispielhaft ein neues Versorgungsmodell und bietet den Patienten umfassende Versorgung aus einer Hand. Dahinter stehen die klare Vision und Unterstützung von Landrat und Bürgermeister sowie das Engagement der lokal tätigen Hans-Schwörer-Stiftung, der beteiligten Berufsgruppen, der Mitarbeiter im Kreisgesundheitsamt und der Bürgerinnen und Bürger, die an der Planung des Zentrums mitgewirkt haben.

Hohenstein ist einer von vier PORT-Standorten der Robert Bosch Stiftung bundesweit. „Ganz bewusst haben wir 2015 unsere Ausschreibung ausdrücklich an Pioniere gerichtet“, erklärte Prof. Joachim Rogall, Vorsitzender der Stiftungsgeschäftsführung. „Pioniere, die gute Gesundheitsversorgung auch künftig bieten wollen. Die sich von Herausforderungen nicht abschrecken lassen, die neue Wege suchen und finden wollen. Wir haben Glück, dass sich in Hohenstein viele von ihnen zusammengefunden haben“, so Rogall.

Ab sofort steht hier ein vernetztes Gesundheitsteam für die Patienten bereit: eine Allgemeinärztin, ein Kinderarzt, Physiotherapie, Hebammen, Psychiater. Dazu kommen ein Pflegestützpunkt, eine Beratungsstelle der interdisziplinären Frühförderstelle, die Geschäftsstelle der kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises (mit zahlreichen Veranstaltungen, Kursen und Angeboten) und als besonderes Markenzeichen eine Patientenlotsin als Ansprechpartnerin und Koordinatorin. „Ärzte, Therapeuten, Beratungsangebote und der Patient ganzheitlich von einem Team betrachtet – das ist zukunftsfähig“, erklärte Landrat Thomas Reumann. Damit überwinde man erfolgreich das „Zu wenig“ bei Prävention, bei Vernetzung der Behandlung mit Reha und Pflege oder bei der Stabilisierung chronischer Krankheitsverläufe.